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Im Juli 2005 gab Rolls-Royce die Entscheidung bekannt, eines seiner großen zivilen Triebwerksprogramme vom britischen Derby an den brandenburgischen Standort Dahlewitz zu verlagern. Am 10. Mai 2006 war es soweit: in Anwesenheit des brandenburgischen Ministerpräsidenten Matthias Platzeck und des Wirtschaftsministers von Brandenburg, Ulrich Junghanns, eröffnete Rolls-Royce Deutschland die Produktionslinie für das IAE V2500- Triebwerk. Mit der Verlagerung der V2500-Fertigung vom britischen Derby nach Brandenburg liegt nun die Verantwortung für eines der erfolgreichsten Triebwerksprogramme weltweit in den Händen von Rolls-Royce Deutschland. In den vergangenen zwölf Monaten wurden so ca. 200 neue Arbeitsplätze bei Rolls-Royce Deutschland geschaffen. Eingestellt wurden hoch qualifizierte Entwicklungs- und Serviceingenieure, technische Einkäufer, Logistiker und Planer sowie Triebwerksmechaniker. Nach den Beschlüssen der jüngeren Vergangenheit wird Rolls-Royce Deutschland allein bis Ende 2006 rund 2450 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter beschäftigen - ein Plus von 600 Arbeitsplätzen gegenüber dem Zeitraum von vor zwei Jahren. Hinzu kommen 240 Arbeitsplätze, die im Rahmen dieses Aufschwungs bei Subunternehmen geschaffen worden sind. Rolls-Royce investiert acht Millionen Euro in die Anpassung der Infrastruktur und die Qualifizierung der Mitarbeiter für den Transfer des V2500-Triebwerksprogrammes. Warum kommt ein Unternehmen nach Brandenburg in Deutschland? Axel Arendt, President Defence Aerospace von Rolls- Royce und Chairman von Rolls- Royce Deutschland, sagte dazu: „Wir setzen auf den Standort Deutschland, weil die Grundlagen für wirtschaftlichen Erfolg, wie beispielsweise die hohe Motivation er Mitarbeiter, die hohe Qualität und Zuverlässigkeit der Arbeit, die hohen Managementqualitäten in Deutschland und die daraus resultierende Produktivität, hier in erstklassiger Güte vorhanden sind. Dies gepaart mit der vorbildhaften Unterstützung, die wir von kommunal- und landespolitischer Ebene sowie von der Bundesregierung jederzeit erfahren durften und dürfen, bilden für uns die Grundlage, den Konzernanspruch an alle unsere Standorte auf globale Bestleistung auch in Deutschland jederzeit erfüllen zu können.“ Da freuen wir uns in Brandenburg. Ministerpräsident Matthias Platzeck und Ulrich Junghanns, Wirtschaftsminister von Brandenburg, betonten ausdrücklich, welche Erfolgsgeschichte in den letzten letzten 14 Jahren seit Beginn der Kontaktaufnahme, als Brandenburg ja noch eine „Servicewüste“ war, zu beobachten ist. Es gab definitiv zu wenige Facharbeiter, die den Anforderungen der innovativen Luftfahrtindustrie gewachsen waren. Brandenburg hat in der Vergangenheit mächtig aufgeholt, was mit der Verlagerung der Produktion vom englischen Derby demonstriert wird. Auch zukünftig wird Brandenburg mit Rolls-Royce und MTU in Ludwigsfelde in der ersten Liga der boomenden Luftfahrtindustrie spielen. Verstärkt wird dieser Effekt durch die jüngste Entscheidung für den internationalen Flughafen Berlin-Brandenburg (BBI) werden. Weiter führte der Ministerpräsident aus: „Das Mühen der Politik um Investorenentscheidungen führender Konzerne ist dann erfolgreich, wenn die Rahmenbedingungen stimmen. In Brandenburg hat sich in den vergangenen Jahren mit Unterstützung der Landesregierung ein Kompetenzzentrum für Luft- und Raumfahrttechnologie entwickelt, das den europäischen Vergleich nicht zu scheuen braucht. Außerdem beweist Rolls-Royce eindrucksvoll, dass die Landesregierung mit ihrer neuen Förderstrategie voll im Trend liegt.“ In der nächsten Ausgabe der TeltowFlämingPost wird die Erfolgsgeschichte und Bedeutung für die Kommune Dahlewitz in einem Interview mit dem Bürgermeister beleuchtet. Text/Fotos: Christine Dunkel